Aluminium-Druckgussgehäuse werden häufig in medizinischen, Labor- und Industrieanlagen verwendet, die regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden müssen. Legierungen wie A360, A380 und ADC12 sind für nicht-autoklavierbare Sterilisationsverfahren geeignet, wenn sie mit geeigneten Oberflächenveredelungsprozessen behandelt werden.
Die reine Aluminiumoberfläche reagiert jedoch auf stark alkalische oder saure Reinigungsmittel, was zu Korrosion oder Lochfraß führen kann. Daher ist eine Oberflächenbehandlung unerlässlich, um die Kompatibilität mit aggressiven Reinigungsumgebungen sicherzustellen.
Unbehandeltes Aluminium kann in Gegenwart von folgenden Stoffen Schaden nehmen:
Natriumhydroxid (alkalische Reinigungsmittel)
Wasserstoffperoxid und Peressigsäure (Oxidationsmittel)
Saure Desinfektionsmittel (pH < 5)
Um Korrosion zu verhindern, sollten Aluminiumgehäuse durch eine oder mehrere der folgenden Methoden oberflächenbehandelt werden:
Eloxieren (Anodisieren): Bietet eine stabile Aluminiumoxidschicht, die die chemische Beständigkeit erhöht und wiederholte Reinigungszyklen ermöglicht.
Pulverbeschichtung: Fügt eine Barriere hinzu, die gegen gängige Desinfektionsmittel resistent ist und das Aluminium vor direktem chemischem Angriff schützt.
Lackieren: Bietet visuelle Markenpräsenz und grundlegende chemische Beständigkeit, oft in Kombination mit Eloxieren oder Versiegeln verwendet.
Sterilisationsmethode | Kompatibilität (mit Behandlung) | Hinweise |
|---|---|---|
Autoklavieren (Dampf) | Eingeschränkt | Längere Exposition kann zu Korrosion oder Verformung führen, wenn nicht eloxiert |
Ethylenoxid (EtO) | Gut | Chemisch unbedenklich für Aluminiumoberflächen |
Wasserstoffperoxid-Plasma | Gut (wenn eloxiert/versiegelt) | Hohe Kompatibilität mit harteloxierten Teilen |
Chemische Tücher/Sprays | Ausgezeichnet (wenn beschichtet/eloxiert) | Beständig gegen wiederholte Reinigungszyklen |
Aluminiumgehäuse sind in der Regel nicht für die Hochtemperatur-Dampfsterilisation geeignet, es sei denn, sie sind aus hochfesten Knetlegierungen gefertigt und mit Typ-III-Harteloxierung behandelt. Für Druckgusskomponenten sind chemische Desinfektion oder Niedertemperatursterilisation vorzuziehen.
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