Ja, absolut. Urethan-Guss ist außergewöhnlich in der Lage, Mehrstoff- oder Dual-Durometer-Baugruppen in einem einzigen, integrierten Prototyp zu simulieren. Dies ist ein entscheidender Vorteil für Funktionstests und die Validierung der Benutzererfahrung.
Dies wird durch einen mehrstufigen Gussprozess innerhalb derselben flexiblen Silikonform erreicht. Zuerst wird ein starres Urethanharz gegossen, um das Substrat oder den Kern des Teils zu bilden. Nachdem dieses Ausgangsmaterial teilweise oder vollständig ausgehärtet ist, wird ein zweites, weicheres Urethanharz mit einem anderen Durometer (z. B. ein flexibles, gummiähnliches Material) in dieselbe Form eingebracht, um die umspritzten Merkmale zu bilden. Die chemische Bindung, die zwischen den Schichten entsteht, erzeugt einen nahtlosen, monolithischen Prototyp, der ein produziertes umspritztes Teil genau nachahmt.
Diese Technik ermöglicht es Designern, komplexe Gegenstände wie Werkzeuggriffe mit Soft-Touch-Oberflächen, Tasten mit starren Kernen und flexiblen Dichtungen oder Gehäuse für Unterhaltungselektronik mit integrierten Dichtungen zu prototypisieren. Sie liefert entscheidende Einblicke in die Materialinteraktion, Ergonomie und Funktionalität des Designs, lange bevor in teure Mehrkomponenten-Spritzgießwerkzeuge investiert wird. Dieser Prozess ist ein Eckpfeiler unseres integrierten One-Stop-Service für Prototyping, der eine vollständige Produktvalidierung ermöglicht.