Die Klauenhöhe hat eine zweiseitige Grenze von 1,2 ± 0,05 mm, weil beide Richtungen versagen. Eine hohe Spitze hebt das Glas aus seinem Sitz, eine niedrige lässt es ohne Halt. Das Nacharbeiten der Innenklauen bringt diese Höhe an den Zamak-5-Ring nach ASTM B86 AC41A, das Fenster kommt aus einem Arbeitsgang, nicht aus dem Rohguss.
Das Teil ist ein Ring mit Ø26 × 2,0 mm, 1,8 ± 0,2 g, einer Wand von 0,8 mm und drei Klauen im 120°-Versatz, alles Konstruktionsziele. Jede Klaue wird von der Bodenfläche des Rings aus abgelesen, demselben Bezug, gegen den der Ring im Gehäuse drückt.
Eine hohe Spitze wird zur einzigen Klaue mit Kontakt, also kommt eine Last, die für drei Punkte gedacht ist, an einem Punkt an. Der Ring kippt auf dieser Klaue, und das Glas hebt auf der Gegenseite ab; das zeigt sich als Lünette, die nicht flach sitzt, so fest die Presse auch drückt.
Das Schneiden der Spitze trägt Metall ab. Ein verschlissener Anschlag der Nacharbeit lässt den Schnitt zu flach laufen, dann steht eine Klaue gegenüber ihren Nachbarn vor. Der Fehler ist an der Werkbank leise und in der Montage laut, und der Ring lässt sich kein zweites Mal pressen, um die Lücke zu schließen. Wer den Erstmusterbericht unterschreibt, verantwortet diese Zahl.
Eine niedrige Spitze erreicht die Glaskante nie, so hält der Ring an zwei Klauen, und die dritte tut nichts. Das Glas kann sich unter der Lünette drehen oder abheben, während der Ring zu sitzen scheint, und ein Presskraftwert im Band von 80–200 N belegt nur, dass etwas den Hub gestoppt hat, nicht dass alle drei Spitzen anlagen.
Die niedrige Seite versagt leiser als die hohe. In der Montage sieht nichts falsch aus, der Fehler zeigt sich, wenn das Gehäuse in Gebrauch kommt, und es gibt keinen Nacharbeitsweg, weil die Baugruppe nicht zweimal auseinandergeht. Ein Ring, der zu niedrig misst, ist Ausschuss; nichts an der Werkbank holt die Spitze zurück.
Es ist das Nacharbeiten der drei Klauen, nach dem Entfernen des Angusses und dem Trommeln auf der Trommelanlage, vor der Galvanik. Ein Druckgusswerkzeug hinterlässt eine Spitze, die noch auf Länge geschnitten werden muss, daher liefert ein besseres Werkzeug allein keine 1,2 ± 0,05 mm.
Zwei Quellen schieben die Spitze aus dem Fenster. Ein verschlissenes Werkzeug gießt die Klaue im Lauf der 500.000 Schüsse des Konstruktionsziels kürzer, und ein Nacharbeitsschnitt, der zu tief geht, nimmt den Rest. Ohne Messung ist keins von beiden am fertigen Ring zu sehen, deshalb wird der Schritt als eigene Zeile angeboten und als eigener Schritt geprüft.
Die Klauenhöhe wird mit einer Höhenmessschraube von der Bodenfläche bis zur Spitze abgelesen; der Ring liegt dabei flach auf der Messplatte. Der Bezug ist die Fläche, die im Gehäuse sitzt, also sagt die Zahl, was die Baugruppe braucht, und nicht, was die Außenseite des Bandes gerade misst.
Eine Schieblehre verleitet zu einer falschen Messung. Ihre Backen umfassen sowohl das Band als auch die Klaue, daher geht die Wandstärke von 0,8 mm in das Ergebnis ein, und in einem Fenster von 0,05 mm lässt dieser Fehler Ringe durch, die aussortiert werden müssten. Messmittel und der damit erzielte Messwert gehören zusammen in den Erstmusterbericht.
Fällt die gegossene Spitze unter die untere Grenze, hat die Nacharbeit nichts mehr abzutragen. Beim Schneiden kommt kein Metall hinzu, deshalb ist ein zu kurzer Guss ein Werkzeugproblem, und das Überarbeiten des Werkzeugs ist der einzige Weg zurück ins Fenster.
Ein Werkzeug hat acht Kavitäten bei einem Konstruktionsziel von 500.000 Schüssen, deshalb ist eine Höhendrift ein Werkzeugereignis und kein einzelnes schlechtes Teil. Eine Reparatur stoppt die Presse; der Zeitplan braucht ein reserviertes Fenster, bevor der Lauf beginnt, nicht erst, wenn die ersten Ausschüsse zurückkommen.
| Zeichnungsangabe | Ziel | Zulässiger Bereich | Geprüft mit |
|---|---|---|---|
| Klauenhöhe | 1,2 mm | 1,2±0,05 mm | Höhenmessschraube |
| Klauenposition | 120°-Teilung | Ø0,1 mm | Lehre |
| Ringwand | 0,8 mm | 0,8±0,05 mm | Bügelmessschraube |
| Außendurchmesser | Ø26,0 mm | Ø26,0 0/−0,05 mm | Ringlehre |
| Bodenfläche | plan | 0,05 mm Ebenheit | Messplatte und Fühlerlehre |
Die Klauenhöhe ist die eine Angabe, die am Ring allein gelesen wird, ohne Gehäuse, Glas oder Presse. Stehen das Fenster, der Bezug und das Messmittel auf der Zeichnung, beantwortet das Erstmuster die Frage nach der Nacharbeit, bevor das Los läuft.